Archiv für April 2009

Kitschpopmusik im Wahlkampf – CDU muss wirklich verzweifelt sein…

29. April 2009, Vincent

Musik kann etwas tolles sein. Zum Beispiel in der Oper, am Lagerfeuer, im Chor oder auf einer Demonstration. Das hat sich anscheinend auch die CDU gedacht und eine Thüringenhymmne erstelllt.

Über Geschmack lässt sich zwar streiten, aber ich finde es einfach nur kitschig. Und auch musikalisch…

  • Die CDU setzt auf den Niedlichkeitsbonus von Kinderstimmen
  • es gibt bessere junge SängerInnen als den kleinen jungen der am Anfang singt, auch in Thüringen
  • und dieser Dialekt, versucht man da künstlich auf Thüringer zu machen
  • es gibt musikalisch echt anspruchsvolleres, aber auch der “Mitsingfaktor” ist gering.

Peinlich für den Wahlkampf in einem Land in dem sich jeder zweite Ort “Bachstadt” nennt.

Zum anhören (Leihgabe von http://www.d-althaus.de/)

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Eine Alternativhymmne die nicht ganz so selbstverliebt und etwas selbstironischer ist:

No you can’t – Michael Panse versucht sich als Obama

24. April 2009, Vincent

Michael Panse ist sich anscheinend für nichts zu schade. Erst hetzt er gegen die HausbesetzerInnen, und nennt den Polizeieinsatz  “absolut gerechtfertigt, sachlich und rechtlich richtig” und macht fröhlich Photos wie die Polizei friedliche BlockiererInnen prügelt, wofür er in den Kommentaren auf seiner Website als “ausgemachter Menschenfeind” bezeichnet wird… Nicht zu Unrecht wie ich finde.

Seine Website ist aber nicht nur aufgrund seiner undifferenzierten Hetze peinlich. Nein, sie reiht sich ein ein in die Reihe der schlechten Obama-Kopien:

pansen

Zum Vergleich die Wahlkampfwebsite von Obama:

Wunderbar auch der Einsatz des Begriffes “2.0″, der ja eigentlich für Interaktivität steht. Nunja, man kann Kommentare hinterlassen. Allerdings müssen die erst freigeschaltet werden (keiner von meinen wurde das je), und wenn sie freigeschaltet werden ist sofort eine Antwort/Reaktion/Abwertung von Michael “Jim” Panse daneben.
Außerdem bezweifle ich das er für “CHANGE” & “HOPE” steht. Das tun zwei andere [ACHTUNG WAHLKAMPF] Simon Kuchinke und ich. Also bei der Kommunalwahl ein Kreuz bei Simon [Bündnis 90/Die Grünen Platz 33], ein Kreuz bei mir [Bündnis 90/Die Grünen Platz 16] und fürs dritte eine Münze werfen.

Mein schlimmstes Ferienerlebnis oder wie ich die Räumung des besetzten Hauses erlebte

22. April 2009, Vincent

Gegen drei Uhr kam ich in Begleitung von zwei Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND Thüringen auf das Gelände des B-Hauses, dort war definitiv nichts von Nagelbomben zu hören oder zu sehen, deren Existenz die Polizei später behauptet hat. Wir saßen dort bis circa 4 Uhr am Feuer, dann verließen wir das Haus um die von „Platz nehmen!“ angekündigte Sitzblockade vorzubereiten. Gegen 5 Uhr waren wir circa 30 – 40 Personen die sich vor dem Haus eingefunden um sich einer Räumung mit friedlichen Mitteln zu widersetzen. Die Stimmung in der Blockade war gut, man teilte dich Essen, Kaffee & Zigaretten. Bis circa 6 Uhr aus heiterem Himmel der staatliche, gut vermummte schwarze Block anrückte, in Form von bayrischen Bereitschaftspolizisten und dem paramilitärischem SEK. Letzteres bedrohte auch die friedlichen BlockiererInnen mit Schusswaffen und Gasgranatenwerfern. Dann kamen zwei Hubschrauber des SEKs niedrig über uns hinweg geflogen. Man konnte nur die Augen schliessen, während sich Haare, Ohren und Nase mit dem aufgewirbelten Staub füllten. Als diese verschwunden waren, stand uns eine Kette bayrischer Unterstützungskommandopolitizisten gegenüber. Lies den Rest »

Tag X rückt näher – B-Haus verteidigen – Platz nehmen!

14. April 2009, Vincent

Das Urteil wurde gefällt, das besetzte Haus muss geräumt werden. Das die BesetzerInnen nicht freiwillig gehen werden, sollte klar sein! Also wird wohl die Exekutive dran sein, dass besetzte Haus zu räumen.

Und auch das sollte man nicht einfach geschehen lassen, sondern man sollte sich widersetzen. Zum Beispiel mit der Sitzblockade der Initiative “Platz nehmen!”, diese mobilisiert zum Tag X für eine Sitzblockade vorm Hauptor und schon über 200 Menschen haben ihr kommen angekündigt.

Satire muss legal bleiben!

10. April 2009, Vincent

atomstrom-rwe_8001Dieses Motiv gefällt RWE (dem Stromkonzern nicht dem Fußballverein) nicht. Deshalb versucht man die MacherInnen dieser Kampagne (ausgestrahlt. und urgewald) mittels Drohungen[Achtung großes PDF] zum Schweigen zu bringen.

Klar ist, dass damit verssucht werden soll die AntiAtomBewegung zum Schweigen zu bringen. Das lassen wir nicht mit uns machen. Satire als Form des Protests musse sein.

Weitere Infos: http://www.ausgestrahlt.de/atom/rwe

Die Grafik stammt eigentlich von ausgestrahlt, liegt aber auch bei mir auf dem Server, falls ausgestrahlt diese kurzeitig vom Netz nehmen müssen.

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