Kitschpopmusik im Wahlkampf – CDU muss wirklich verzweifelt sein…
29. April 2009, Vincent
Musik kann etwas tolles sein. Zum Beispiel in der Oper, am Lagerfeuer, im Chor oder auf einer Demonstration. Das hat sich anscheinend auch die CDU gedacht und eine Thüringenhymmne erstelllt.
Über Geschmack lässt sich zwar streiten, aber ich finde es einfach nur kitschig. Und auch musikalisch…
- Die CDU setzt auf den Niedlichkeitsbonus von Kinderstimmen
- es gibt bessere junge SängerInnen als den kleinen jungen der am Anfang singt, auch in Thüringen
- und dieser Dialekt, versucht man da künstlich auf Thüringer zu machen
- es gibt musikalisch echt anspruchsvolleres, aber auch der “Mitsingfaktor” ist gering.
Peinlich für den Wahlkampf in einem Land in dem sich jeder zweite Ort “Bachstadt” nennt.
Zum anhören (Leihgabe von http://www.d-althaus.de/)
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Eine Alternativhymmne die nicht ganz so selbstverliebt und etwas selbstironischer ist:


Gegen drei Uhr kam ich in Begleitung von zwei Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND Thüringen auf das Gelände des B-Hauses, dort war definitiv nichts von Nagelbomben zu hören oder zu sehen, deren Existenz die Polizei später behauptet hat. Wir saßen dort bis circa 4 Uhr am Feuer, dann verließen wir das Haus um die von „Platz nehmen!“ angekündigte Sitzblockade vorzubereiten. Gegen 5 Uhr waren wir circa 30 – 40 Personen die sich vor dem Haus eingefunden um sich einer Räumung mit friedlichen Mitteln zu widersetzen. Die Stimmung in der Blockade war gut, man teilte dich Essen, Kaffee & Zigaretten. Bis circa 6 Uhr aus heiterem Himmel der staatliche, gut vermummte schwarze Block anrückte, in Form von bayrischen Bereitschaftspolizisten und dem paramilitärischem SEK. Letzteres bedrohte auch die friedlichen BlockiererInnen mit Schusswaffen und Gasgranatenwerfern. Dann kamen zwei Hubschrauber des SEKs niedrig über uns hinweg geflogen. Man konnte nur die Augen schliessen, während sich Haare, Ohren und Nase mit dem aufgewirbelten Staub füllten. Als diese verschwunden waren, stand uns eine Kette bayrischer Unterstützungskommandopolitizisten gegenüber. 
