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	<title>Vincent Müller &#187; Repression</title>
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		<title>Folter führt zur &#8220;Heiterkeit bei der CDU&#8221; &#8211; Panse wird zynischer</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vincent</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Michael &#8216;Jim&#8217; Panse hab ja schon einmal gebloggt. Und vermutlich ist er dadurch auf mich aufmerksam geworden. Zumindest zitierte er mich 8.Mai in der Landtagsausprache zur Räumung des B-Hauses Erfurt meinen Blogeintrag  &#8220;Mein schlimmstes Ferienerlebnis &#8211; Wie ich die Räumung des besetzen Hauses erlebte&#8221;. Nicht etwa um sich damit auseinanderzusetzen und vielleicht einmal den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Michael &#8216;Jim&#8217; Panse hab ja schon einmal gebloggt. Und vermutlich ist er dadurch auf mich aufmerksam geworden. Zumindest zitierte er mich 8.Mai in der Landtagsausprache zur Räumung des B-Hauses Erfurt meinen Blogeintrag  &#8220;Mein schlimmstes Ferienerlebnis &#8211; Wie ich die Räumung des besetzen Hauses erlebte&#8221;. Nicht etwa um sich damit auseinanderzusetzen und vielleicht einmal den Polizeieinsatz zu hinterfragen.</p>
<p>Nein, er macht sich darüber lustig und stellt es als Luxus dar nach 6 Stunden &#8220;Bus&#8221;fahrt zwei Becher Wasser (insgesamt 0,4 l &#8211; zum Vergleich: bei meinem Gewicht bräuchte ich 3 l Wasser pro Tag und war von 7.15 bis 22.45 in Gewahrsam&#8230;) zu bekommen. Panse stellt meinen Bericht als Abenteuergeschichte hin.</p>
<p>Das Verweigern von Trinkwasser während man in einem Bus in der Sonne sitzt ist das gezielte Zufügen von Qual, ganz klar mit dem Ziel die Blockierer gefügiger zu machen und ihnen grundsätzlich den zivilen Ungehorsam auszutreiben. Das ,Herr Panse, entspricht der Definition für Folter. Auch wenn es selbstverständlich schlimmere Formen gibt, muss auch schon hier eingeschritten werden. Und das mein Bericht bei ihnen und ihrer Partei zu Heiterkeit führt, zeigt nur wie zynisch und menschenverachtend sie sind.</p>
<p>So ist es dann auch nicht verwunderlich das die &#8220;Initiative &#8220;Pro Erfurt&#8221; für Michael Panse in den Stadtrat wirbt. Auch wenn sich dieser immer wieder distanziert, stimmt er doch in vielen entscheidenden Inhalten mit diesen überein.</p>
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		<title>Mein schlimmstes Ferienerlebnis oder wie ich die Räumung des besetzten Hauses erlebte</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 00:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vincent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href=http://vincentmueller.net/2009/04/mein-schlimmstes-ferienerlebnis-oder-wie-ich-die-raumung-des-besetzten-hauses-erlebte/><img src=http://farm4.static.flickr.com/3352/3447376238_0ef59587a1.jpg?v=0 class=imgtfe hspace=5 align=left width=100  border=0></a>Gegen drei Uhr kam ich in Begleitung von zwei Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND Thüringen auf das Gelände des B-Hauses, dort war definitiv nichts von Nagelbomben zu hören oder zu sehen, deren Existenz die Polizei später behauptet hat. Wir saßen dort bis circa 4 Uhr am Feuer, dann verließen wir das Haus um die von „Platz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3352/3447376238_0ef59587a1.jpg?v=0" alt="" width="400" height="300" />Gegen drei Uhr kam ich in Begleitung von zwei Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND Thüringen auf das Gelände des B-Hauses, dort war definitiv nichts von Nagelbomben zu hören oder zu sehen, deren Existenz die Polizei später behauptet hat. Wir saßen dort bis circa 4 Uhr am Feuer, dann verließen wir das Haus um die von „Platz nehmen!“ angekündigte Sitzblockade vorzubereiten. Gegen 5 Uhr waren wir circa 30 – 40 Personen die sich vor dem Haus eingefunden um sich einer Räumung mit friedlichen Mitteln zu widersetzen. Die Stimmung in der Blockade war gut, man teilte dich Essen, Kaffee &amp; Zigaretten. Bis circa 6 Uhr aus heiterem Himmel der staatliche, gut vermummte schwarze Block anrückte, in Form von bayrischen Bereitschaftspolizisten und dem paramilitärischem SEK. Letzteres bedrohte auch die friedlichen BlockiererInnen mit Schusswaffen und Gasgranatenwerfern. Dann kamen zwei Hubschrauber des SEKs niedrig über uns hinweg geflogen. Man konnte nur die Augen schliessen, während sich Haare, Ohren und Nase mit dem aufgewirbelten Staub füllten. Als diese verschwunden waren, stand uns eine Kette bayrischer Unterstützungskommandopolitizisten gegenüber.<span id="more-25"></span> Gegen 6.45 fragten uns diese ob wir einen Versammlungsleiter hätten, was ich verneinte. Gegen 7 Uhr teilte uns ein bayrischer Polizist mit beachtlichem Schnauzbart mit das wir von der Polizei nicht als Versammlung sondern als „Ansammlung von Straftätern  mit dem Verdacht auf schweren LAndesfriedensbruch“ gesehen würden und man jetzt mit der Räumung beginnen würde. Die Räumung geschah äußerst brutal. Es wurde in Gesichtsöffnungen gegriffen, mehrere Leute wurden sogar als sie am Boden lagen geschlagen und getreten, einige wurden verletzt. Als ich geräumt wurde, drückten die Beamten meinen Kopf gegen das Metalltor, weshalb ich den ganzen Tag unter Kopfschmerzen litt. Ich wurde auf einem angrenzenden Polizeiplatz mit einer Nummer versehen, durchsucht und in einem Gefangenentransportbus verfrachtet.<br />
Für das was dann folgt gibt es nur einen Ausdruck: Folter. Denn in diesem Bus verbrachten meine Mitgefangenen Fünf Stunden. Fünf Stunden auf engstem Raum. Fünf Stunden ohne Wasser und Zugang zu Toiletten. Zwei Mitgefangene hatten fast einen Asthmaanfall. Nur durch lautstarkes gemeinsames Erzeugen von Rythmen gelang es uns das Asthmaspray bzw. einen Arzt zu besorgen, meist reagierten die Polizisten nichteinmal darauf, sondern drehten einfach die Musik lauter. Ansonsten standen die Gewalttäter der Staatsgewalt vor dem Bus, rauchten, lachten und unterhielten sich. Zuerst fuhren wir mit diesem Bus ins Polizeirevier in der Andreasstraße, wo nach einigem warten &#8211; irgendwann verliert man sein Zeitgefühl &#8211; einige aus dem Bus entlassen wurden. Den Verbleibenden wurde weder gessagt was nun passieren würde und wie lange man noch festgehalten wird. Irgendwann fuhren wir weiter ins Polizeirevier Nord. Nachdem es unser Gefangentransporter mit 3 Versuchen nicht schaffte dort einzubiegen, wurden wir wieder in der Sonne stehen gelassen.</p>
<p>Irgendwann kamen dann Einheiten des BFE holten und aus dem Bus und führten uns auf den Hof, wo wir erneut durchsucht wurden und dann in die Zellen verbracht wurden. In der Zelle konnte man wenigstens wieder aufs Klo und ich bekam zwei Becher Wasser zu trinken. Irgendwann durfte ich auch einen Anruf führen, denn ich nutzte um den Ermittlungsauschuss zu informieren. Später bekam ich noch ein Brötchen mit Kochschinken.</p>
<p>Wieder etwas später wurde ich aus meiner Zelle geholt und in einen kleineren Gefangenentransporter verbracht, ohne das mir gessagt wurde wohin ich denn jetzt gebracht werden würde. Dort traf ich auch einen meiner Begleiter wieder. Der Gefangentransporter brachte mich in Polizeirevier Andreasstraße, wo ich von einem Polizisten in sein Büro geführt und verhört wurde. Für ihn waren meine Aussage eher uninteresannt (&#8220;Dazu sage ich nichts&#8221;), aber seine Fragen waren umso dümmer (&#8220;Was würdest du sagen, wenn jmd jetzt das Auto deiner Eltern anzünden würde&#8221;, &#8220;Wie fändest du das wenn plötzlich Besetzer bei dir am Tisch säßen&#8221;). Von dort ging es zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Auf dem Gang davor traf man alte Blockadebekanntschaften wieder. Und erfuhr das der Vorwurf  &#8220;schwerer Landesfriedensbruch&#8221; bei niemanden mehr zur Sprache kam. Die Polizistin die mich erkennungsdienstlich behandelte war die einzige an diesem Tag die eine gewisse Professionalität an den Tag legte, weder folterte noch rumnervte. Das war erholsam. Aber gleich gings weiter. Diesesmal in die Zellen des Polizeireviers Andreasstraße. Auf dem Weg dahin traf man Blockadebekanntschaften und die Folterer aus dem Bus wieder (einen davon werde ich aufgrund seiner unglaublich hässlichen Brille nie vergessen können) wieder. Bevor ich in die Zelle kam, wurde ich &#8211; mal wieder &#8211; durchsucht, anscheinend vertrauen die Polizisten einander nicht, diesesmal musste ich mich dafür vollständig entkleiden.</p>
<p>Diesesmal verblieb ich nur kurz in der Zelle, bevor ich wieder in einen Gefangenentransporter verladen wurde, diesesmal musste ich auch noch meinen Aservatenbeutel in die viel zu enge Zelle nehmen und durfte dadurch die ganze Zeit PVC schnüffeln. Dieser Bus brachte uns zum Justizzentrum. Dort angekommen bekam ich von UnterstützerInnen endlich das was ich dringend brauchte: Wasser. Gleich eine ganze Flasche. Danke nochmal das ihr da wart.</p>
<p>Drinnen wurde ich nach kurzer Zeit dem Richter vorgeführt. Mein Anwalt, denn ich auf dem Gang getroffen hatte, riet mir eine Erklärung abzugeben , dass ich an diesem Tag an keinen Kundgebungen mehr teilnehmen würde und das mein Vater mich abholen sollte. Mein Vater wurde verständigt und kam. Dann waren nur noch einige Formalia zu erledigen und ich war draußen. Wo mich die Unterstützer empfingen und ich denen die ich näher kannte einfach nur noch in die Arme fallen konnte. Das tat gut. Freiheit.</p>
<p>Zum Nachgang dieses Tages gibts bald mehr hier.</p>
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		<title>Satire muss legal bleiben!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 14:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vincent</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://vincentmueller.net/2009/04/satire-muss-legal-bleiben/><img src=http://vincentmueller.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/atomstrom-rwe_8001.jpg class=imgtfe hspace=5 align=left width=100  border=0></a>Dieses Motiv gefällt RWE (dem Stromkonzern nicht dem Fußballverein) nicht. Deshalb versucht man die MacherInnen dieser Kampagne (ausgestrahlt. und urgewald) mittels Drohungen[Achtung großes PDF] zum Schweigen zu bringen.
Klar ist, dass damit verssucht werden soll die AntiAtomBewegung zum Schweigen zu bringen. Das lassen wir nicht mit uns machen. Satire als Form des Protests musse sein.
Weitere Infos: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-14" href="http://vincentmueller.net/2009/04/satire-muss-legal-bleiben/atomstrom-rwe_8001/"><img class="alignleft size-full wp-image-14" title="atomstrom-rwe_8001" src="http://vincentmueller.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/atomstrom-rwe_8001.jpg" alt="atomstrom-rwe_8001" width="384" height="184" /></a>Dieses Motiv gefällt RWE (dem Stromkonzern nicht dem Fußballverein) nicht. Deshalb versucht man die MacherInnen dieser Kampagne (<a href="http://www.ausgestrahlt.de" target="_blank">ausgestrahlt.</a> und <a href="http://www.urgewald.de/" target="_blank">urgewald</a>) mittels <a href="http://www.jpberlin.de/www.ausgestrahlt.de/download/brief-rwe-agentur.pdf" target="_blank">Drohungen</a>[Achtung großes PDF] zum Schweigen zu bringen.</p>
<p>Klar ist, dass damit verssucht werden soll die AntiAtomBewegung zum Schweigen zu bringen. Das lassen wir nicht mit uns machen. Satire als Form des Protests musse sein.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.ausgestrahlt.de/atom/rwe">http://www.ausgestrahlt.de/atom/rwe</a></p>
<p>Die Grafik stammt eigentlich von ausgestrahlt, liegt aber auch bei mir auf dem Server, falls ausgestrahlt diese kurzeitig vom Netz nehmen müssen.</p>
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