Folter führt zur “Heiterkeit bei der CDU” – Panse wird zynischer

14. Mai 2009, Vincent

Über Michael ‘Jim’ Panse hab ja schon einmal gebloggt. Und vermutlich ist er dadurch auf mich aufmerksam geworden. Zumindest zitierte er mich 8.Mai in der Landtagsausprache zur Räumung des B-Hauses Erfurt meinen Blogeintrag  “Mein schlimmstes Ferienerlebnis – Wie ich die Räumung des besetzen Hauses erlebte”. Nicht etwa um sich damit auseinanderzusetzen und vielleicht einmal den Polizeieinsatz zu hinterfragen.

Nein, er macht sich darüber lustig und stellt es als Luxus dar nach 6 Stunden “Bus”fahrt zwei Becher Wasser (insgesamt 0,4 l – zum Vergleich: bei meinem Gewicht bräuchte ich 3 l Wasser pro Tag und war von 7.15 bis 22.45 in Gewahrsam…) zu bekommen. Panse stellt meinen Bericht als Abenteuergeschichte hin.

Das Verweigern von Trinkwasser während man in einem Bus in der Sonne sitzt ist das gezielte Zufügen von Qual, ganz klar mit dem Ziel die Blockierer gefügiger zu machen und ihnen grundsätzlich den zivilen Ungehorsam auszutreiben. Das ,Herr Panse, entspricht der Definition für Folter. Auch wenn es selbstverständlich schlimmere Formen gibt, muss auch schon hier eingeschritten werden. Und das mein Bericht bei ihnen und ihrer Partei zu Heiterkeit führt, zeigt nur wie zynisch und menschenverachtend sie sind.

So ist es dann auch nicht verwunderlich das die “Initiative “Pro Erfurt” für Michael Panse in den Stadtrat wirbt. Auch wenn sich dieser immer wieder distanziert, stimmt er doch in vielen entscheidenden Inhalten mit diesen überein.

No you can’t – Michael Panse versucht sich als Obama

24. April 2009, Vincent

Michael Panse ist sich anscheinend für nichts zu schade. Erst hetzt er gegen die HausbesetzerInnen, und nennt den Polizeieinsatz  “absolut gerechtfertigt, sachlich und rechtlich richtig” und macht fröhlich Photos wie die Polizei friedliche BlockiererInnen prügelt, wofür er in den Kommentaren auf seiner Website als “ausgemachter Menschenfeind” bezeichnet wird… Nicht zu Unrecht wie ich finde.

Seine Website ist aber nicht nur aufgrund seiner undifferenzierten Hetze peinlich. Nein, sie reiht sich ein ein in die Reihe der schlechten Obama-Kopien:

pansen

Zum Vergleich die Wahlkampfwebsite von Obama:

Wunderbar auch der Einsatz des Begriffes “2.0″, der ja eigentlich für Interaktivität steht. Nunja, man kann Kommentare hinterlassen. Allerdings müssen die erst freigeschaltet werden (keiner von meinen wurde das je), und wenn sie freigeschaltet werden ist sofort eine Antwort/Reaktion/Abwertung von Michael “Jim” Panse daneben.
Außerdem bezweifle ich das er für “CHANGE” & “HOPE” steht. Das tun zwei andere [ACHTUNG WAHLKAMPF] Simon Kuchinke und ich. Also bei der Kommunalwahl ein Kreuz bei Simon [Bündnis 90/Die Grünen Platz 33], ein Kreuz bei mir [Bündnis 90/Die Grünen Platz 16] und fürs dritte eine Münze werfen.

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